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Bremerhaven
Auch der Hafen in Bremerhaven war gezwungen, sich dem Wachstum der Umschlagmengen, der ständig wachsenden Zahl der den Hafen anlaufenden Schiffe und ihrer zunehmende Größe zu stellen. Containerlogistik wird in Bremerhaven als eine Branche mit steigenden Zukunftsaussichten verstanden.
Als 1968 der erste Spatenstich für den Containerumschlagplatz erfolgte, konnte wohl niemand ahnen, welch rasante Entwicklung der Hafen einmal nehmen würde. Durch einen ständigen Ausbau wie die Nord- und Süderweiterungen in den 1970er und 1980er Jahren oder dem jüngsten Ausbau in den Jahren 2004 bis 2008 wuchs er zu einem Areal heran, das heute die Ausmaße von 230 Fußballfeldern angenommen hat und Platz für über 40.000 Container bietet.
Der zur Hafengruppe Bremen/Bremerhaven gehörende Container-Terminal „Wilhelm Kaisen“, benannt nach einem Hamburger Politiker und ehemaligen Bürgermeister, gilt bereits seit Jahren als eine der größten geschlossenen Anlagen ihrer Art in Europa und fand Eingang in das Guiness Buch der Rekorde.
Die einst 700 Meter lange Stromkaje direkt an der Wesermündung im Jahre 1968 wurde im Laufe der Jahre auf fast fünf Kilometer verlängert und nimmt für sich in Anspruch, die längste Stromkaje der Welt zu sein.
Im Jahr 2008 wurde vier neue Liegeplätze geschaffen und ihre Zahl damit auf 14 erhöht. An den drei neuen Super- Post- Panamax- Containerbrücken können auch die großen Containerschiffe gelöscht werden.
Bremerhaven hat zudem gegenüber Hamburg den Vorteil tideunabhängig zu sein.
In Bremerhaven konzentrieren sich allein 99 Prozent des Containerumschlages des Landes Bremen. Mit einer Jahresleistung von über 5,5 Millionen TEU konnte die Leistung des Hafens gegenüber 1998 um über 100 Prozent gesteigert werden.
Die jüngste Erweiterung des Hafens mit einem Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro ist vorerst abgeschlossen und sorgte dafür, daß der Container-Terminal Bremerhavens zu einem modernen und leistunjgsstarken Logistikunternehmen wurde, das es mit den Anforderungen des modernen Seehandels aufnehmen kann.

